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Mehr Ärzte nach Lichtenau

CDU fordert Engagement aller Beteiligten ein Stadt soll Vergünstigungen bieten

 

„Lichtenau droht schon bald ein Hauärztemangel, da viele Mediziner in den Ruhestand gehen werden und schon jetzt die die medizinische Versorgung in Lichtenau auf 75 % gesunken ist“, begründete Zumbrock sein Vorgehen.

 

Zwar stellt einerseits, um schmerzhafte Lücken für die Patienten zu vermeiden, die Landesregierung in diesem und im nächsten Jahr jeweils 1,5 Millionen Euro bereit, um mit Prämien Hausärzte in die Mangelregionen zu holen. Doch reicht das andererseits allein nicht als Anreiz aus. Daher sollte auch Lichtenau es der Stadt Büren gleichtun und in einem ersten Schritt eine Vereinbarung der Kassenärztlichen Vereinigung zur Anwerbung von Medizinern unterzeichnen, um schnell freie Stellen zu besetzen.

Die Stadt Lichtenau könnte ihrerseits Räume für eine Praxis zur Verfügung stellen oder den Ärzten ein zinsloses Darlehen gewähren.

„Als weiterer Schritt ist ein runder Tisch zu bilden oder eine Arbeitsgruppe zu gründen, in denen alle Beteiligten gemeinsam nach Lösungsansätze suchen könnten (Allgemeinmediziner, Fachärzte vor Ort, Apotheker, Massagepraxen). Dieses könnte auch im Rahmen der Zukunftskonferenz geschehen.“ erläuterte Zumbrock weiter. Hier könnte ein Konzept nach der Analyse von Ist- und Soll-Situation entwickelt werden und mit ersten Strategien mit speziellen Maßnahmen dem Ärztemangel im Raum Lichtenau entgegengewirkt werden.

Medizinische Versorgung ist letztendlich auch ein sogenannter weicher Standortfaktor, der nicht minder wichtig ist, wie gute Kinderbetreuung und gute Einkaufs- und Erholungsmöglichkeiten vor Ort.

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