"Aktion-Sparfuchs" des CDU Stadtverbandes greift
Weitere Bürgereinbindung geplant
Lichtenau (hv). In Zukunft könnte in Lichtenau nur noch jede zweite Straßenlampe zwischen 22 und 5 Uhr brennen. Dieses ist einer der gut 40 Spar-Vorschläge aus der Aktion „Sparfuchs“ des CDU Stadtverbandes Lichtenau. Vor gut 6 Monaten hatte der CDU Stadtverbandsvorsitzende Volker Jung gemeinsam mit Bürgermeister Dieter Merschjohann die Bevölkerung aufgerufen, angesichts der stark belasteten Haushaltskasse, jeden noch so kleinen Vorschlag einzureichen. Nun konnte eine interne Kommission unter Beteiligung der Vertreter aus den entsprechenden Abteilungen der Verwaltung diese Vorschläge näher in Augenschein nehmen und prüfen.
Alle Einreicher werden in den nächsten Tagen noch ein persönliches Anschreiben erhalten. „Wir sind auf dem richtigen Weg und möchten damit unsere Politik auf eine breitere Basis stellen, um somit möglichst viele Bürgermeinungen zu hören“, sagte Jung. So schlugen die Bürger beispielsweise vor: „Baumschnitt oder Heckenschnitt durch Privatleute ermöglichen, die dafür kostenfrei Holz bekommen könnten“ und „die Verbesserung der interkommunalen Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg“, beispielsweise durch Bildung von Einkaufsgemeinschaften bei Büromaterial oder Bildung eines zentralen Callcenters und somit Einsparung einer eigenen Telefonzentrale der Verwaltung. Die positiv bewerteten Vorschläge wird die CDU jetzt in Anträge formulieren und bei der Verwaltung einreichen.
Den Weg der Bürgerbeteiligung will die CDU weiter beschreiten. Als nächster Schritt soll jetzt die Diskussion in Gesprächsrunden mit den örtlichen Vereinsvorständen, als Multiplikatoren für die Orte, getragen werden. Auch dadurch erhofft sich Jung einen weiteren guten Ansatz. „Wir müssen die Menschen weiter mit ins Boot nehmen. Zum einen bietet eine breite Einbindung eine größtmögliche Ideenpalette für Einsparungen und zum anderen wird dadurch das Verständnis für solche Maßnahmen auf eine breite Basis gestellt“, so der Christdemokrat.
