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Neuausrichtung des Schulzentrums

Diskusssionen im Stadtverband Lichtenau

Lichtenau (hv) Die Attraktivität des Schulzentrums im Bereich des Bildungs- und Abschlussangebotes ausweiten und somit die Durchlässigkeit innerhalb des Bildungssystems verbessern sowie mögliche interkommunale Kooperationsmodelle im Schulbereich ausloten, das möchte der CDU Stadtverband Lichtenau und die CDU Fraktion: „Wir werden damit den Weg in eine moderne, bedarfsgerechte Schulpolitik einschlagen.“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Ralf Zumbrock bei der jüngsten Sommerklausur in Blankenrode. Somit könnte auch in Lichtenau das Abitur gemacht werden.

 

Vor dem Hintergrund der neuen Landesregierung, des demografischen Wandels und den aktuellen kreisweiten Überlegungen zur Schulpolitik anderer Städte und Gemeinden sei die Diskussion schon heute dringend erforderlich, erklärte Stadtverbandsvorsitzender Volker Jung.  „Wir möchtenzukünftig den Eltern eine Garantie geben können, dass ihre Kinder einen Platz in der gewünschten Schulart, Real- oder Hauptschule oder Gymnasium, finden können“, unterstrich Fraktionsvorsitzender Ralf Zumbrock bei der Vorstellung des Diskussionspapieres. Gemeinsam sollen daher schon in Kürze Gespräche mit allen Beteiligten geführt werden (Schulleitern,  Lehrern, Eltern, auswärtigen Fachleuten).  Bürgermeister Dieter Merschjohann wurde gebeten, in seiner Funktion als Schulträger entsprechende Gespräche aufzunehmen. Die Ergebnisse der Gespräche sollen dann auch mit der Parteibasis sowie Bürgerinnen und Bürgern nochmals beratschlagt werden. Am Ende könne dann auch ein „Lichtenauer-Modell“ rauskommen, welches die Anforderungen vor Ort am besten erfülle“, befand auch Volker Jung.  „Wir haben ein Schulzentrum, was von der baulichen Gegebenheit in der Lage ist, die Anforderungen voll zu erfüllen“, so Jung weiter. „Durch Kooperationen mit anderen Schulen der Nachbargemeinden können wir unseren Schülerinnen und Schülern vor Ort alle Türen für die berufliche Zukunft öffnen!“, betonte Bürgermeister Dieter Merschjohann.

Der Hauptschulbereich solle durch vermehrte Praktika bei Ausbildungsbetrieben im handwerklichen und technischen Bereich gestärkt werden.  Elternbedarfsbefragungen zu dem zukunftsfähigen Schulkonzept würden wichtige Planungssicherheit bieten und würden mit hinzugezogen. Die Sommerklausur schloss Fraktionschef Ralf Zumbrock mit den Worten: „Im Mittelpunkt aller Überlegungen steht der Erfolg der Schülerinnen und Schüler. Das ist unser wichtigstes gemeinsames Anliegen.“ Die erste große Infoveranstaltung ist  noch in diesem Jahr geplant.

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